Touch + Coverlens

Robust, präzise, vielseitig.

Projected Capacitive Touch (PCAP) ist die erste Wahl für akkurate, langlebige Bedienoberflächen. Kombiniert mit einer stabilen Coverlens entstehen Lösungen, die technisch und optisch höchsten Anforderungen gerecht werden.

Maßgeschneidert

Ein PCAP-Touch mit Coverlens lässt sich durch gezielte Auswahl von Controller, Coverlens-Eigenschaften und Gehäuseintegration flexibel an Ihre Anforderungen anpassen.

Wir unterstützen Sie bei der Auswahl der geeigneten Komponenten.

Funktionsprinzip

Das Herzstück von PCAP.

Der PCAP-Sensor setzt sich aus einem Raster kapazitiver Elektroden zusammen. Wenn Finger oder leitfähige Objekte das elektrische Feld beeinflussen, erfasst der Touch-Controller kleinste Kapazitätsänderungen.

Multi Touch

erkennt vielfältige Gesten wie zoomen, drehen, wischen

Hohe Präzision

auch bei schneller Bedienung

Robustheit

funktioniert dank Glas/Kunststoffcover selbst in rauen Umgebungen

Best Practices

Controller mit hoher Signal-to-Noise Ratio (SNR) und flexibler Filterung

optimierte Firmware, die auch die Bedienung mit Handschuhen zuverlässig unterstützt

Touch-Controller

Feinjustierung für jede Anwendung.

Moderne Controller bieten Ihnen weitreichende Einstellungsmöglichkeiten.

  • SNR-Anpassung: Optimierung gegen EMV-Störungen oder dicke Covergläser
  • Glove + Water Mode: Nutzung mit Handschuhen oder bei Feuchtigkeit
  • Firmware-Profile: spezifische Parameter für Branchenanforderungen

Best Practices

hohe Empfindlichkeit + starke Filterung gegen Regen- und Wassereinfluss

EMV-robuste Parametrierung bei gleichzeitig hoher Störfestigkeit

Coverlens

Die Schutz- und Designschicht.

Die Coverlens ist mitentscheidend für Haltbarkeit, Bedienkomfort und optische Qualität.

Material

chemisch oder thermisch abgehärtetes Glas, alternativ Kunststoff (Polycarbonat, PMMA) in unterschiedlicher Dicke

1,1–2 mm: Standard Consumer + Indoor
3–4 mm: Industrie, schlagfester
5–6 mm: Outdoor, vandalismussicher 

Oberflächenbehandlungen

AR (Anti-Reflection): hohe Ablesbarkeit bei Sonnenlicht

AG (Anti-Glare): diffuse Reflexion, gute Blickwinkelstabilität

AF (Anti-Fingerprint): einfache Reinigung, wertige Haptik

IK-Klasse

Schutz gegen mechanische Beanspruchung 

z.B. IK07 für 2 Joule Schlagfestigkeit, IK10 für extreme Vandalismusanforderungen

Anwendungsbeispiele

Best Practices

dünnes, chemisch gehärtetes Glas (≤ 2 mm) mit AF-Beschichtung zur leichten Desinfektion

4–6 mm thermisch vorgespanntes Glas mit AR/AG-Beschichtung und IK08- oder IK10-Klassifizierung

Qualitätsvorteil

PCAP ist mehr als die Eingabetechnologie: Es ist eines der entscheidenden Merkmale für Hochwertigkeit und Langlebigkeit Ihres Endprodukts.

  • Ingenieure profitieren von optimierter EMV-Störfestigkeit, SNR-Parametrierung und Materialoptionen.
  • Einkäufer können anhand von Coverlens-Dicke, IK-/IP-Klassen und Fertigungsoptionen klare Kosten-Nutzen-Abwägungen treffen.
  • Produktmanager erhalten eine klare Roadmap, welche Technologien für ihre Zielmärkte die beste Kombination aus Robustheit, Performance und Design liefern.

Gehäuse-Integration

Stabilität und Dichtigkeit.

Die Coverlens muss sicher mit dem Gehäuse verbunden werden ohne Funktion und Optik zu beeinträchtigen. 

Verklebung

doppelseitige Hochleistungsfolien oder Flüssigkleber (LOCA) für hohe Dichtigkeit

Materialauswahl

Kunststoffgehäuse: leicht + kostengünstig, aber Ausdehnung bei Temperatur beachten

Metallgehäuse: hohe Stabilität + EMV-Schutz

IP-Schutz

IP54: Schutz gegen Staub und Spritzwasser – Standard Indoor

IP65: Schutz gegen Staub und Strahlwasser – Industrie + Outdoor

IP67: Vollständiger Staubschutz und zeitweiliges Untertauchen – Automotive + Medizintechnik

Best Practices

Metallgehäuse mit IP65, EMV-optimiert

Kunststoffgehäuse mit strukturierten Dichtungen, IP67, vandalismussichere Verklebung

Metall- oder Hybridgehäuse mit IP65, Schwerpunkt Temperatur- und Vibrationsfestigkeit

Ihr Wunsch-Display?

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